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Bauarbeiten

Ich weiß, genaugenommen sind Bauarbeiten hier ein Dauerzustand. In den nächsten Stunden, Tagen, Monaten, Whatever wird es jedoch zu verschärften Umbauarbeiten kommen. Für eventuelle Einbußen bei der Quality-of-Service entschuldigt sich die Nothingnew-Betriebsgesellschaft bereits im Voraus. Update:
Ab sofort ist hier ein neues Theme aktiv. Es ist allerdings auf allen anderen Browsern als Gecko noch völlig ungetestet. (Das mache ich … wann anders). Für den Fall der Fälle gibt es hier noch eine Möglichkeit, auf das alte Theme umzuschalten:

Mein herzallerliebstes Web-Klatschblatt Spiegel Online berichtet heute unter der Überschrift Sperma als Salatsoße über einen recht unappetitlichen Scherz eines Schülers in der Kantine einer amerikanischen Schule.

Inzwischen zeigt der Schüler Reue. SpOn schreibt:

Vor Gericht entschuldigte er sich gestern für den Scherz mit dem bitteren Nachgeschmack.

geprägt mit alten bildern
gestillt durch leere worte
genutzt und geschnitten
getrieben durch träume und zweifel

verängstigt von alten bildern
vertraut mit nichts als misstrauen
verbraucht und vergessen
verlorene träume gebliene zweifel

vergessene wünsche
wünschte zu vergessen
zu beenden
zu beginnen
zu leben

zu viel

prada.png

Warum bloß schaltet Google Adsense zu einem Blog-Beitrag, der ziemlich häufig das Wort Plagiat enthält, folgende Anzeige?!
Screenshot: nothingnew.de
knut-plagiat.jpg

Zwei Fälle von Knut-Plagiaten.
Noch erkennt das geschulte Auge das Plagiat anhand einiger subtiler Abweichungen vom Original. Daher heißt es: Augen auf; gehen Sie sicher, nichts anderes als einen Bären aufgebunden zu bekommen!
Screenshot DasErste.de

Ankündigung: Alle am heutigen Tage veröffentlichten Einträge sind aus prinzipiellen Erwägungen absolut ernst gemeint.

ernst-abbe.jpg

Ernst (Symbolfoto)

Es ist für mich immer ein interessantes Erlebnis, Dinge zu betrachten, die genau ihrem eigenen Klischee entsprechen. Klischees oder Stereotypen helfen eigentlich der Wahrnehmung beim Klassifizieren und Wiedererkennen von Gegenständen oder Personen. Wenn die Übereinstimmung von realem Gegenstand mit dem Klischee jedoch zu hoch ist, sieht sich die eigene Wahrnehmung immer wieder der Frage ausgesetzt, ob der betrachtete Gegenstand jetzt tatsächlich so gemeint ist oder doch eine gewollt zugespitzte Karikatur oder Satire ist.

Heute ist mir ein Link zur Conservapedia über den Weg gelaufen. Hier will man eine Internet-Enzyklopädie schaffen, die konservativen Wertvorstellungen entspricht und nicht so verlottert wie die Wikipedia ist.

conservapedia.png

Screenshot von conservapedia.com:
Wohl ernst gemeint.

Ein sehr gelungener Artikel ist übrigens – wäre er eine Satire – Liberal bias:

The following persons, television programs or media outlets have frequently been said to express a well known liberal bias.

http://www.conservapedia.com/index.php?title=Liberal_bias&oldid=62479

Wenn man etwas in der Versionsgeschichte des Artikels stöbert, so stößt man schließlich auf dessen erste Version. Diese Version lautet (in Auszügen):

The following things express a well known liberal bias.

http://www.conservapedia.com/index.php?title=Liberal_bias&oldid=26220

Dies weckt doch ein paar Assoziationen zu einem satirischen Ausspruch des Satirikers Stephen Colbert:

Now, I know there are some polls out there saying this man [George W. Bush, Anm. d. Verf.] has a 32% approval rating. But guys like us, we don’t pay attention to the polls. We know that polls are just a collection of statistics that reflect what people are thinking in “reality.” And reality has a well-known liberal bias.

Stephen Colbert, 29. April 2006, Transkript

Und die Conservapedia ist wirklich ernst gemeint?

in-das-licht-2.jpg in-das-licht-1.jpg

Disclaimer:
Offenlegung zur hier bestehenden Interessenkollision (Disclose): Der Verfasser bzw. der Dichter nachfolgender Kundgabe und Kaufempfehlung hat selbst Short- oder Longpositionen nachfolgender empfohlener Aktie im Depot und spekuliert auf Dumme, um wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Das bedeutet, dass der Empfehlende alle an dem unten bezeichneten Wertpapier ernsthaft Interessierten auslachen sowie zutiefst verachten wird. Die folgende Empfehlung beruht auf reiner Phantasie. Fragen Sie auch Ihren Betreuer oder Insolvenzverwalter.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe leichtgläubigen Investoren!

Wir empfehlen die kommende Super-Kursrakete mit sehr hoher Dynamik:

Chart Breaker AG i. I.

Branche: IT/Spam-Charting
Kurs: 0,02 UZS
7-Tage-Ziel: 0,21 UZS
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IDUM: UZ00356335HAHA
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Sie sehen: Die Chart Breaker AG hat das größte Erfolgspotential seit der Erfindung des Call-In-TV.

Kaufen Sie jetzt! Der erste Ausbruch erfolgte vor einigen Tagen. Nun ist aus charttechnischer Sicht mit einem erneuten Rebound zu rechnen, da die Aktie schon vor einer Woche extrem angezogen hatte. Dies ist die kurzfristige Nachkaufgelegenheit. Die steigende Tendenz werden wir erneut erleben. Es ist von Kursen bis fünfzig Fantastilliarden auszugehen. Die Aussichen auf eine nachhaltige Rallye sind ausgezeichnet. Profitieren Sie von der Wertsteigerung. Die Aktie wird am Frankfurter Hauptbahnhof gehandelt (Neben “Heisser Imbiss”). Nutzen sie diese charttechnische Diskussion zum Einstieg und verlieren Sie Geld.

Der Anstieg ist nicht weit entfernt.

Mit freundlicher Empfehlung,

Luigi Vercotti
Director
Aktien- und Pferdewetten-Reporting

P.S.: Das i. I. steht übrigens für “immer Investitionswürdig”

(Fortsetzung dieser Heise-Online-Meldung)

Mit zentralen Prinzipien des Web 2.0, User-generated Content und “AAL“, plant das BKA eine gleichzeitige Vereinfachung und Intensivierung der Polizeiarbeit. Die zur Zeit in der Testphase befindlichen Plattformen verbrechr.com, GanovenVZ und susp.icio.us sollen den Netizens die Möglichkeit geben, Gesetzesbrecher zu taggen (2.0-Jargon für eine Anzeige) und Hinweise auf flüchtige Täter zu sammeln.

Außerdem will man aus der Community Mitarbeiter für die Durchführung der sogenannten Online-Durchsuchung nutzen. Ein BKA-Sprecher: “Wir mussten feststellen, dass die besten Hack…, pardon, Ermittler in osteuropäischen Ländern leben und 13 bis 14 Jahre alt sind. Mit klassischen Stellenausschreibungen konnten wir diese Profis leider nicht erreichen, sondern nur ehemalige Toll-Collect- und A2LL-Programmierer.”

Die Grundidee ist nicht neu. Bereits im Jahr 2004 ging die Website denunziant.com (offline, Kopie hier) an den Start. Das Privatprojekt scheiterte jedoch an bürokratischen Hindernissen und dem völlig un-hippen Namen.